> Borreliose Lorenz

Martina Lorenz
Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie
..............................................

Simeonsplatz 17
32423 Minden

        Borreliose
...............................................
        Neuroborreliose
...............................................
       
Multiplen Sklerose
...............................................
        Fibromyalgie
...............................................
        Orthomolekulare Med
...............................................
        Sekundäre
        Mitochondropathien

...............................................
        Multisystemerkrankung
...............................................
        Chronische
        Darmerkrankungen

...............................................
        Nitrosativer Stress
...............................................
        Oxidativer Stress &
        Neurotransmitter
  INFOTHEK

Sekundäre Mitochondropathien

Was sind Mitochondropathien?
Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Mitochondropathien. Bei den primären Mitochondropathien handelt es sich um eine genetische Störung der Mitochondrien.            

Die sekundären Mitochondropathien werden in der Regel im Laufe des Lebens erworben.
Mitochondrien sind die Kraftwerke  der menschlichen Zelle. Jede unserer Körperzelle besitzt ca.
1.500 Mitochondrien. Den höchsten Energieumsatz und somit die meisten Mitochondrien befinden sich in unseren Muskelzellen, Immunzellen und den Nervenzellen. So finden sich zum Beispiel in den Zellen des  Herzmuskels oder  der Nerven  2 000 bis 8 000 Mitochondrien. Das Gewicht des menschlichen Herzens z.B. besteht zu  70% aus Mitochondrien.
In den Mitochondrien werden aus Sauerstoff, Zucker und Phosphor  riesige Mengen an Adenotriphosphat (ATP) gebildet. Rund um die Uhr erzeugen die Mitochondrien aus 90% des eingeatmeten Sauerstoffes ATP und zwar täglich so viel wie der Körper in kg wiegt.                          

Hat ein Mensch 80 kg Köpergewicht, so produzieren seine Mitochondrien für jeden Tag 80 kg ATP. Die Zellen unseres Körpers benötigen ATP als Betriebsstoff ohne Pause. Somit ist das ATP für unseren Körper ein lebenswichtiger Baustein!
Wenn die Kraftwerke nicht mehr genügend Energie bilden können, beginnt für die Zelle eine echte Stoffwechselkatastrophe, sie setzt ein Sparprogramm in Gang: Die benötigte Energie wird jetzt weniger oder gar nicht mehr aus Fettsäuren, sondern aus Glucose gewonnen.
Folgen:                                                                                                                                          1. Die Glucose wird im Rahmen ihrer Verstoffwechselung zu Milchsäure abgebaut.  Hierdurch  kommt es durch Einlagerung zu schnellem Muskelkater und Muskelschmerzen.          

2. Die aufgebrauchte Glucose kann nicht mehr zu Ribose umgewandelt werden. Aber Ribose kann aber im Bedarfsfall besonders schnell ATP generiert werden.  Das ist der Grund, warum sich die Regenerationszeit bei einem Betroffenen nach einer erfolgten Belastung um auf bis zu mehreren Tagen erhöhen kann.                                                                                                   

3. Die Fettverbrennung ist gestört, die Fettsäuren werden im Fettgewebe gespeichert.                                 
Funktionsstörungen der Mitochondrien sind die Ursache für die häufigsten Zivilisationskrankheiten, den so genannten Multisystemerkrankungen!
Eine Mitochondrienstörung in Form einer erworbenen Mitochondriopathie wird mit folgenden Krankheiten in Verbindung gebracht: Demenz, Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, Depression und Schizophrenie, Burnout-Syndrom, Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), ADHS, Konzentrationsstörungen, Diabetes Mellitus, Übergewicht, metabolisches Syndrom, Krebs, Schlaganfall, Arterielle Sklerose, Nahrungsmittelintoleranzen und-allergien, Neurodermitis.

Was sind die Ursachen der mitochondrialen Funktionsstörungen?

Gesicherte Auslöser sind:

  • Toxine durch Rauchen, Schwermetalle, chemische Gifte, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel
  • Chronische Infektionen durch Viren, Bakterien und Parasiten
  • Anhaltender psychischer und physischer Stress
  • Unfallschäden, besonders im Kopf und Hals Bereich (z.B. HWS-Distorsionen)

Verstärkende Auslöser sind:

  • Kohlenhydratreiche Ernährung (Reis, Mais, Kartoffel, Weißmehl- wie Vollkornprodukte)
  • Nitratreiche Ernährung (Geräuchertes, mit Kunstdünger belastete Nahrungsmittel)
  • Geistige und körperliche Überlastung ( Diskrepanz zwischen der individuellen Belastung und der Belastbarkeit)
  • Medikamente (Antibiotika, Statine, Aspirin und andere Schmerzmittel, Betablocker, Potenzmittel,  Herzmedikamente wie Enapril etc., Antidiabetika)
  • Elektrosmog, z.B von Handy und schnurlosen Telefonen
  • Chronische Entzündungen und Erkrankungen der Darmschleimhaut, z.B. bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, in Folge durch Malabsorption ausgelöster Mikronährstoffmangel.

Wie wird eine  mitochondriale Funktionsstörung therapiert?                              Die orthomolekulare Medizin empfiehlt folgende Mikronährstoffe, um die Funktion der Mitochondrien zu verbessern und zu stabilisieren:
Alpha-Liponsäure, Co-Enzym Q10, L-carnitin, Vitamin B1,B2,B3,B12, Folsäure,  Vitamin C, E, A, D, K, Magnesium, die Aminosäuren: Taurin, Kretin, sowie  Omega 3 Fette.
In optimaler Zusammensetzung sind diese Nährstoffe in folgenden Präparaten enthalten.

  • Alpha Liponsäure 200 mg  3 x 1
  • Q 10 aktive gold    3 x 1
  • L carnipur 500    3 x 1
  • Neurogesan ( B – Komplex / Folsäure )   1 x 1  
  • Niaplex  ( B3 ) 1 x 1
  • ADEK     1 x 1
  • Ester C gold   3 x 1 
  • Magnesium Siebensalz 1 x 1 

Alternativ können die Präparate eingenommen werden: 

  • Nitrostress 1    2 x 2
  • Nitrostress 2    2 x 1                                                                                                

Die  Präparate sollten mindestens über einen Zeitraum von 3 Monaten eingenommen werden, danach kann die Dosierung reduziert werden, unter regelmäßiger Kontrolle des ATP-Spiegels.
                                                                                    
Martina Lorenz, FÄ f. Neurologie / Psychiatrie, Minden

 
Carnitin: Transporter für Fettsäuren

Die eigentlichen Energielieferanten bei der Fettverwertung sind die langkettigen Fettsäuren,
die vom Fettgewebe bei Belastungen niedriger und moderater Intensität hormonell gesteuert aus den gespeicherten Triglyzeriden freigesetzt werden. Sie gelangen über das Blut zu den Muskelfasern, von denen sie problemlos aufgenommen werden. Im Zytoplasma werden sie durch Bindung an Coenzym A für den Abbau „aktiviert“. Die aktivierten Fettsäuren, deren Bezeichnung Acyl-CoA ist, müssen jedoch, um abgebaut zu werden, zuerst in die Mitochondrien - die „Kraftwerke“ der Zelle - gelangen.
Dies gelingt nur über einen speziellen Transportmechanismus, an dem L-Carnitin beteiligt ist. L-Carnitin übernimmt die Fettsäurereste (Acylgruppen) vom Coenzym A, transportiert sie in die Mitochondrien und übergibt sie dort wieder an Coenzym A. Jetzt befindet sich das Acyl-CoA in den Mitochondrien und die Fettsäuren können vollständig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden. Die anfallende Energie wird in Form von ATP gespeichert oder
als Wärme frei. Das L-Carnitin geht zurück ins Zytoplasma, um erneut Fettsäuren in die Mitochondrien zu transportieren.
Carnitin ist mehr als ein Fettsäurecarrier-. Die derzeitige L-Carnitinforschung erstreckt
sich auf weit mehr als den hier beschriebenen klassischen Wirkungsmechanismus.
Die aktuellen Ergebnisse sprechen für generelle membranstabilisierende sowie regulatorische Wirkungen des L-Carnitins. Sie betreffen Herz-Kreislauf-, Nerven-, Hormon- und Immunsystem. Damit lässt sich der Einsatz von L-Carnitin bei der Behandlung zahlreicher Erkrankungen begründen. Dazu gehören u. a. Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen, Fettstoffwechsel- und Durchblutungsstörungen, Diabetes, Adipositas, Thrombosen, Infektionen, Leberschädigungen, Alzheimer und Krebs.

Martina Lorenz, FÄ Neurologie / Psychiatrie, Orthomolekularmedizin

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
       
• • • • • Willkommen  • • • • •  Über uns  • • • • •  Kontakt  • • • • •